Zingst

Zum Deichgrafen

Das muss man auch erst einmal schaffen: Erst lobte die Tageszeitung Die Welt den „Versteckten Zander unter Tomaten-Rucola-Gemüse mit Estragon-Crème-fraîche und Kartoffelpüree“ als einen „wahren Genuss“, ein paar Jahr danach titelte das Zeit-Magazin „Supergeiler Ostseedorsch“ und rühmte damit ebenfalls die Leistung von  Sören Frank, dem Küchenchef des Restaurants „Zum Deichgrafen“. Die Familie Frank, die seit 1991 auch den Campingplatz & Reisemobilhafen „Am Freesenbruch“ betreibt, liebt es hingegen norddeutsch-zurückhaltend und schreibt auf ihrer Website von einer „leicht gehobenen Frischeküche“.

Frisch sind sie definitiv, die Speisen auf der kleinen aber feinen Karte: Fischfreunde können wählen zwischen Klassikern wie Matjes nach Hausfrauen-Art mit Bratkartoffeln, Ostseedorsch unter der Kartoffelkruste oder Zander “mecklenburgisch”, also auf der Haut gebraten. Steakfans kommen ebenfalls mit Sicherheit auf ihren Geschmack ­– sie können wählen zwischen US Nebraska Prime Beef oder australischem Rumpsteak sowie diversen Beilagen. Dazu gibt es gute und bezahlbare Weine, offen oder flaschenweise.

Für den schnellen Hunger gibt es im Imbiss am Biergarten reichlich Auswahl: Currywurst, Thüringer Rostbratwurst, Fischbrötchen, Pizza, Pommes, Backfisch, Schnitzel sind die Renner.  Essen kann man vor Ort oder am Strand – es sind schließlich nur ein paar Schritte. Apropos Mittwochs räuchert von 14 bis 17 Uhr der Zingster Fischer im Biergarten. Punkt 17 Uhr beginnt dann der Verkauf – frischer kann man keinen Räucherfisch bekommen. Donnerstags wird´s deftig, ab 18 Uhr gibt es Pommersche Rauchwurst im Biergarten. am Samstag Abend erwartet das Freesenbruch-Team um 17:30 Uhr Fischliebhaber zum “Großen-Open-Air-Fischbuffet im Biergarten: www.camping-zingst.de.

Waren (Müritz)

Kamerun-Lodge

Der Name ist Programm: Die Kamerun-Lodge, das Restaurant des Camping- und Wohnmobilparks Kamerun in Waren (Müritz), bringt tatsächlich ein kleines Stück von Afrika an die Mecklenburgische Seenplatte. Und das liegt nicht nur am geschmackvollen Interieur mit Giraffen, Elefanten, Raubtieren und vielen warmen erdfarbenen Tönen, sondern auch an dem riesigen offenen Grill in der Mitte des Restaurants  – in der Saison wird hier freitags gegrillt.

Die Speisekarte beginnt aber durchaus mit Bodenständigem, etwa der hausgemachten Soljanka aus alten DDR-Zeiten, Sauerfleisch oder Matjesfilet mit Hausfrauensauce und geht dann über zu Klassikern der deutschen Küche: Rumpsteak, Hamburger Schnitzel.

Es geht aber auch anders: Wer die Speisekarte etwas weiter nach hinten durchblättert, der findet ein gebratenes Filet vom Mahi Mahi, einer afrikanischen Goldmakrele oder Yassa, eine gebratene Hähnchenbrust mit Chili und Kräutern oder die Giant-Burger – Afrika lässt grüssen.

Der Name Kamerun-Lodge kommt nicht von ungefähr. Kamerun ist ein zwei Kilometer langes Ufergebiet an der Müritz. Der deutsche Farmer Frank Hamann, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg aus der damaligen deutschen Kolonie Kamerun zurückgekehrt war, hatte das Land gekauft und im Grundbuch als „Kamerun“ eintragen lassen – und damit war auch der Name des Campingplatzes wie auch des Restaurants geboren: www.kamerun-lodge.de.

Heiderscheid

Restaurant Auberge Fuussekaul

Freunde des guten Lebens geniessen in dem kleinen Ort im Pfälzer Bergland ein Heimspiel: Das Restaurant Landgut Jungfleisch vor dem Campingplatz Ohmbachsee erfreut sich bei Menschen mit verwöhntem Gaumen einer grossen Beliebtheit, und das gleich aus mehreren Gründen: Das wäre zum Einen der Kulinarische Kalender – wo andernorts das grosse Einerlei herrscht, da folgt die Karte hier dem Lauf des Jahres. Im Frühling dominieren Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und frische Kräuter, im Sommer sind es dann leichte Gerichte, Salate und etwas später die ersten frischen Pfifferlinge. Im Herbst, wie könnte es anders sein, kommen dann Wildgerichte aus heimischer Jagd auf den Tisch, mit passenden Beilagen wie Spätzle oder Kohlgemüse. Und ab dem 13. November ist der Klassiker ist wieder angesagt: Knuspriger Gänsebraten mit Maronen, Knödeln und Rotkraut. In der Adventszeit. Zum Jahresbeginn verwöhnt die Küchen-Crew ihre Gäste mit kräftigen Schmorgerichten wie Rinderrouladen, Sauerbraten und Ochsenbrust.

Viel Liebe zum Detail und ein sicheres Händchen für Farbe, Formen und Details haben Henri Brack und das Team des Fuussekaul bewiesen, als sie unlängst das Restaurant “Auberge Fuussekaul” wieder in ihre eigenen Hände genommen haben. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt:  Die Gaststube glänzt in einem gemütlichen, rustikal-modernen Stil, kaum eine Sitzgruppe ist wie die andere, dazwischen erinnern diverse Stücke an die harte Feldarbeit vergangener Tage. Ebenso einladend: die ebenfalls neu gestaltete Aussenterrasse.

Um es den vielen Gästen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Skandinavien recht zu machen, gibt es eine große Auswahl an nationalen und internationalen Gerichten sowie frische Holzofenpizza. Jede Woche gibt es zudem eine wechselnde Wochen-Speisekarte. 

Sonntagmittag wird ein wöchentlich abwechselndes Buffet angeboten, zudem sind Pizzen à la carte erhältlich! Wichtig für die Gäste von Campingplatz und TopPlatz: Pizzen können zudem auch auf Ihren Platz geliefert werden, Pommes & Frikandellen sind auch zum Mitnehmen bestellbar. Last but not least: In der Auberge Fuussekaul wird natürlich auch das Heischter-Bier aus der Hausbrauerei von Henri Brack ausgeschenkt: www.fuussekaul.lu.

Stemwede-Levern

Taverne, Tapas-Bar und Feinkostwelt

„Rila erleben“ – das ist das Motto der Erlebniswelt des Unternehmens Rila Feinkost, die gleich aus mehreren Komponenten besteht: zunächst einmal der Feinkostwelt im Erdgeschoss des kreisrunden Rila-Gebäudes. Über 1001 Produkte aus Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Fernost, Indien, Orient und Amerika sowie Gourmetprodukte der Marken Jürgen Langbein, Johann Lafer, Menzi, Ankerkraut, Goutess und Bio Rinatura zeigen eine Auswahl der Esskultur aus aller Welt.

Ein Großteil der Produkte wird in eigenen Betrieben in der ganzen Welt von „Rila. Die Genussentdecker.“ hergestellt. Weitere landestypische Spezialitäten werden weltweit in über 45 Ländern produziert und importiert. Sehr heimatverbunden finden Sie in der Feinkostwelt auch Angebote befreundeter Familienbetriebe aus der Region, wie z.B. Produkte der Privatbrauerei Barre, Hartkorn Gewürze, Bad Essener Urmeersalz und Spirituosen aus der Drohner Brennerei Ey.

Es kommt sogar noch besser: Die Tapas-Bar Cafayate entpuppt sich als einzigartiger Gewölbekeller mit rund 70 Sitzplätzen. Hier verwöhnen die Ostwestfalen ihre Gäste von September bis April mit spanischen Tapas, mediterranen Speisen sowie Weinen aus aller Welt. Und: Die Bar erlebt regelmäßig stattfindende kulinarische Veranstaltungen wie „Whiskytastings“, „Wein & Käse“, „Flamenco-Abende“ sowie sonstige Verkostungen und Weinproben.

Das Restaurant Rotondo im Obergeschoss des Gebäudes bietet mit seinen riesigen Glasflächen einen Rundumblick auf die Weite der ostwestfälischen Landschaft und gibt erste Einblicke in die Gärten der Sinne frei. Jeden Sonntag lädt im Restaurant Rotondo ein großer Familienbrunch zum Genießen und Verweilen ein.

Im Freigelände, inmitten der Gärten der Sinne, befindet sich die griechische Taverne „Asteraki Moy“. “Mein Sternchen” verwöhnt alle Gäste witterungsunabhängig mit einer mediterranen Sommerküche. Die Karte beinhaltet die Karte das Beste von internationalen Grill- und Ofengerichten,  Flammkuchen, sowie diverse Hauptgerichte. Auch für Vegetarier gibt es eine große Auswahl an Speisen: www.rila-erleben.de.

Amtzell-Büchel

Landgasthof Zum Adler

So muss ein Landgasthof sein, den Reisemobilisten lieben: Drinnen eine gemütliche Gaststube mit viel Holz und noch mehr Einheimischen, draussen ein lauschiger Biergarten gleich neben dem Badeweiher, im Hintergrund die grünen Hügel des Westallgäu, und von nebenan klingt das Schnauben und Wiehern von Pferden herüber. 

Seit wenigen Wochen steht der “Adler” unter neuer Leitung. Stellplatzbetreiber Anton Feiner hat sein Gasthaus an Familie Winter verpachtet, und die setzt die Tradition des Hauses fort: Fleisch- und Wurstwaren stammen vom Bioland-Betrieb Buchmann aus Grünkraut, das Wild von Jägern aus der Umgebung, und die Brände und der Most stammen aus hauseigener Produktion von Anton Feiner selbst. Gekocht wird natürlich in bester schwäbischer Art, mit regionalen und frischen Lebensmitteln.

Gäste des TopPlatzes wissen vor allem die Wochenkarte zu schätzen. Von Dienstag bis Freitag gibt es einen Mittagstisch für 5,90 Euro oder 7,90 Euro. Unbedingt probieren: das süffig-weiche Landzüngle-Bier der Brauerei Härle aus Leutkirch. Gibt es nicht in Flaschen oder im Supermarkt, sondern nur im Fass und in ausgewählten Gasthöfen in Oberschwaben und im Westallgäu. Weitere Einzelheiten oder einen Blick auf die Speisekarte auf der neuen Website www.adler-amtzell.de, Details zum TopPlatz stehen hier.

Emmerthal

Grohnder Fährhaus 

Viel schöner kann ein Biergarten in Bayern auch nicht sein: Vor den Augen der Gäste zieht die Weser langsam dahin, unter den Schuhen knirscht der feine Kies, und über den Köpfen spenden hohe Linden den ersehnten Schatten. Kein Zweifel also, das Grohnder Fährhaus hat das gewisse Etwas: eine tolle Freizeitanlage direkt am Fluss, viel Charme und obendrein eine bayerische und regionale Wirtshausküche mit vielen Lieblingsgerichte noch aus seligen Kindertagen.

Ob eine knusprige Schweinshaxe, ein feines Schnitzel oder eine deftige Rindsroulade, es schmeckt. Bei etwas kühlerem Wetter auch im Inneren des liebevoll rustikal gestalteten Wirtshauses. Darüber hinaus stehen wechselnde Tagesgerichte auf der Karte und natürlich die Spezialitäten des Hauses: z. B. Spareribs am Donnerstag, Bayrisches Brathendl am Freitag. Als Sahnehäubchen obendrauf: der kulinarische Kalender mit saisonalen Angeboten über das Jahr mit Spargel-, Matjes-, Pfifferlings-, Wildkarte und dem Schlachte-Essen im Winter. Dazu schmecken die Bierspezialitäten der Paulaner-Brauerei. In der Hauptsaison besteht nach Absprache auch für Stellplatzgäste die Möglichkeit, am Frühstücksangebot für die Hotelgäste teilzunehmen.

Aufgrund der Kombination Stellplatz und Wirtshaus mit diversen Veranstaltungsräumen steht das Grohnder Fährhaus auch als Location für Reisemobil-Treffen nach Absprache zur Verfügung! Bleibt nur eine Frage offen; Wie kommt ein solch stolzes Stück Bayern in Niedersächsische? Ganz einfach: Heinz-Jörg Templin, der Chef des Hauses, ist seit frühester Jugend passionierter Fan des FC Bayern – und das färbt ganz offensichtlich ab.

Wesertal-Lippoldsberg

Gastwirte von echtem Schrot und Korn muss man mittlerweile mit der Lupe suchen. In Lippoldsberg im Weserbergland findet sich mit Jochen Best ein ganz besonderes Exemplar dieser Spezies – mit Imkerei, Räucherei, Fischteichen und einem TopPlatz.

Wir schreiben das Jahr 1970. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko kämpft die deutsche National-Elf um Franz Beckenbauer, Uwe Seeler und Gerd Müller gegen England und Italien in dramatischen Spielen um den WM-Titel. Vergeblich, wie wir heute wissen. Aber unvergessen.

Im gleichen Jahr vollzieht sich in Lippoldsberg, einem Dorf im hessischen Teil des Weserberglands, ein zunächst unspektakulärer Wechsel: Jochen Best und Ehefrau Gudrun übernehmen den elterlichen Betrieb, das Landhotel “Zum Anker” . Mit viel Elan und Erfolg. Man muss nur mal an einem schönen Wochenende vorbeikommen, einen Blick in den proppevollen Biergarten am Weserstrand, auf die Terrasse oder in die Gaststube werfen, und schnell einem wird klar: Hier wird gekocht, was vielen Leuten schmeckt.

Am Samstag dreht sich vieles um das legendäre Wildschwein vom Buchenholzgrill. Stundenlang dreht sich das stattliche Exemplar aus heimischer Jagd auf dem Grill, betört mit seinem verführerischen Duft auch Menschen, die eigentlich etwas kürzer treten wollten. Dem “Wildschwein satt” konnte schon so mancher nicht widerstehen.

“Angelernt, ich habe mir das angelernt”, sagt der Wirt dazu und bleibt auch dabei mit beiden Beinen auf dem Boden. Was er ganz bescheiden “das” nennt, ist eine Kombination, mit der nur wenige Wirte ihre Gäste verwöhnen können. Saibling und Forelle stammen aus den Fischteichen der Familie oben am Waldrand, der Honig aus den Bienenstöcken hinter dem Haus, und der Lachs reift in der hauseigenen Räucherkammer im Buchenrauch.

“Das Räuchern erledigt meine Tochter Jenny”, berichtet Best nicht ohne Stolz. Diese ist auch längst die Chefin von Hotel und Res­taurant. Viele ihrer Gäste kommen mit dem Motorrad nach Lippoldsberg. Best ist selbst leiden­schaftlicher Biker. Er kennt die tollsten Strecken zum Hohenmeißner oder zum Kötherberg. Er fährt aber auch Reisemobil, und daher liegt es nah, dass er einen Stellplatz anbietet – natürlich direkt an der Weser.

Vor dem Abschied die Heckgarage des Mobils zu füllen, fällt in Lippoldsberg leicht. Der Honig stammt aus der eigenen Imkerei, die Bienenstöcke stehen gleich hinter dem Haus. Daneben türmen sich die Wurstdosen, natürlich aus der Hausschlachtung, selbst gemacht und nach alten Rezepturen – und das auch noch im Jahre 2022.

Reservierung telefonisch unter 0 55 72 / 18 73 oder per Mail unter info@landhotel-zum-anker.de, mehr zum Stellplatz HIER.

Altenkirchen auf Rügen

Rügener Räucherhütte

Täglich frisch geräucherter Fisch direkt aus dem Räucherofen ist eine der Spezialitäten auf dem KNAUS-Camping und Ferienhauspark in Altenkirchen auf Rügen. Die Restaurantbetreiber Michael und Kerstin Hennings verwöhnen ihre Gäste gern mit Ihrem legendären „Rügener-Räucherhüttenteller“ und einen frisch gezapften Störtebeker-Pils. Selbstverständlich gibt es alle Speisen auch zum Mitnehmen an den TopPlatz. Inzwischen sind so viele Gäste auf den Geschmack gekommen, dass sie sich den frisch geräucherten Fisch vakuminieren lassen und diesen dann auf die Heim- oder Weiterreise mitnehmen. Wer keinen Fisch mag:  Natürlich gibt es auch andere Speisen. Das  Restaurant hat täglich außer Montag von 14 bis 22 Uhr geöffnet (Küchenschluss ist 20.30 Uhr).

KNAUS Campingpark Rügen
Zittkower Weg 30
18556 Altenkirchen

T: 03 83 91 / 43 46 48
E: ruegen@knauscamp.de
www.knauscamp.de/ruegen