Bremerhaven: Stellplatz an der Werft

DEICHBRAND Festival // Foto: Tobias Goebbels

Zu den Maritimen Tagen vom 11. bis 15. August 2021 erweitert die Erlebnis Bremerhaven GmbH (EBG) ihr Angebot für Reisemobilisten mit einem neuen Pop-up-Stellplatz an der Riedemannstraße im Fischereihafen. Wo früher die Mitarbeiter der Schichau Seebeck Werft ihre Autos parkten, können nun bis zu 39 Reisemobile stehen. Das Besondere: Der Stellplatz für den eigenen Camper ist hier vorab buchbar. Zum Pauschalpreis vom 199 Euro kann das Mobil während der gesamten Zeit der maritimen Großveranstaltung dort stehen, die Anreise ist aber variabel vom 9. bis 16. August möglich. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Macher des Deichbrand-Festivals als Betreiber gewinnen konnten, denn auf deren Erfahrung können wir bauen“, bewertet Dr. Ralf Meyer, Geschäftsführer der EBG, die Zusammenarbeit.

 Im Preis enthalten ist die Wasserversorgung, die Entsorgung und der Strom. Sanitäre Anlagen werden ebenfalls aufgestellt. Zur Verfügung steht insgesamt eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern, die bereits befestigt ist und nicht weiter vorbereitet werden muss. Das Gelände des Stellplatzes wird eingezäunt, ein Zugang ist nur gegen Vorlage der Buchungsunterlagen an der  Rezeption möglich. Hunde können mitgebracht werden.  Die Anreise am 9. August ist ab 7 Uhr möglich, die Abreise muss bis zum 16. August um 22 Uhr erfolgt sein.

Der Platz wird täglich von 7 bis 22 Uhr betreut und bewacht. „Wir raten dringend dazu, den Camper auf dem Stellplatz stehen zu lassen“, betont Dr. Ralf Meyer. Der Spaziergang zu den Havenwelten mit den Erlebnis-Inseln der Maritimen Tage dauert rund 30 Minute, die Hinfahrt per Rad rund 10 Minuten. Der Stellplatz ergänzt damit den TopPlatz an der Doppelschleuse, der 63 Mobile aufnehmen kann sowie den Stellplatz im Fischereihafen für 47 Mobile.

Flaggschiff des maritimen Hafenfestes ist die Alexander von Humboldt, der stolze Dreimaster mit den leuchtend grünen Segeln, der gemeinsam mit fast 30 anderen Traditionsseglern und Schiffen im Neuen Hafen anlegen wird. Erwartet wird auch die Marine-Fregatte “Nordrhein-Westfalen”. Dazu kommen an Land sechs maritime Erlebnisinseln mit viel Live-Musik, Kleinkunst und lecker Essen. Einzelheiten zum Programm auf der Website der Erlebnis Bremerhaven GmbH, Details zum TopPlatz im Internetportal der Ausgezeichneten Reisemobil-Stellplätze. Unter www.bremerhaven.de/ReMoMaritimeTage buchen Interessierte ihren Stellplatz.

Spieka-Neufeld: Mehr Platz vor dem Deich

Der TopPlatz am Kutterhafen bekommt Gesellschaft: Seit wenigen Wochen können gut 40 weitere Reisemobile auf einer einladenden Campingwiese auf dem Gelände des ehemaligen Knaus-Campingplatzes stehen, nur wenige Schritte von Wattenmeer, Badestelle und dem Kult-Imbiss “Ebbe und Flut” auf einer Wiesen-Warft entfernt. Aufgrund des corona-bedingt sehr späten Saisonbeginns ist das neue Angebot für manchen Geschmack vielleicht etwas improvisiert, für andere Zeitgenossen vielleicht aber gerade deshalb besonders reizvoll.

Der Weg führt am bekannten Wohnmobil-Stellplatz Kutterhafen mit seinen 30 gut befestigten Parzellen vorbei Richtung Küste, bis dann eine rot-weiß geringelte Schranke den Fahrweg zur Campingwiese versperrt. Von der Barriere sollte sich niemand abschrecken lassen. Einfach öffnen ist das Gebot der Stunde. Sodann eine freie Parzelle aussuchen und sich dann beim Platzwart Köhn anmelden, der gleich hinter dem Sanitärcontainer in seinem Wohnwagen residiert. Die Wiesen-Parzellen eignen sich für Reisemobile bis 6,30 Meter. Längere Fahrzeuge bleiben besser auf dem Stellplatz am Kutterhafen.

Apropos Container: Man befindet sich hier im Außendeichbereich. Stellplatz und Einrichtungen müssen rechtzeitig vor drohenden Sturmfluten im Herbst in Sicherheit gebracht werden. Nur logisch also, dass ein solcher Stellplatz anders beschaffen sein muss als einer hinter dem sicheren Deich: Hier draußen dominiert die Natur, überstrahlt das Grün der Weiden vieles, spürt man den Wind und sieht die Wolken zum Greifen nah über das Mobil hinweg fliegen.

Mutterseelenallein ist man weder hier noch am Kutterhafen: Grünstrand, Spielplatz, Tourist-Info befinden sich in Sichtweite. Die Entfernung in den Ort und zu Fisch-Gaststätten jeder Art beträgt etwa fünf Gehminuten. Weitere Einzelheiten zum Stellplatz im Web der Knaus Campingparks oder bei den Ausgezeichneten Reisemobil-Stellplätzen.

Bad Sobernheim: Alles klar an der Nahe

Uwe Engelmann sagt es gewohnt kurz, knapp und präzise: “An der Nahe gab und gibt es keine Schäden.” Seit wenigen Monaten ist der frühere Besitzer des TopPlatzes in Bad Sobernheim Erster Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Nahe-Glan, die aus dem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Bad Sobernheim und Meisenheim zu Jahresanfang entstanden ist.

Mit anderen Worten: Die Menschen in und bei Bad Sobernheim haben noch einmal Glück gehabt: Die Naturkatastrophe, die an der Ahr und in der Gegend um Erftstadt so viel Leid und Schaden angerichtet hat, sie hat einen Bogen um das Naheland gemacht.

Der Tourismus arbeitet in Bad Sobernheim also ganz normal. Der Barfußpfad ist geöffnet, das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist geöffnet, und Bollants Wellnesshotel freut sich ebenfalls auf Gäste – um nur die drei Attraktionen unweit des Wohnmobil-Stellplatzes Am Nohfels zu nennen. Sonja Nitsch heisst die neue Eignerin, und mit ihrem neu erworbenen Stellplatz haben auch das Sommercafé am Nahe-Radweg und die Minigolfanlage wieder geöffnet:

Wer Angst hat vor angeblich ach so vollen Stellplätzen: Als Ergänzung zu den beiden parzellierten Übernachtungsbereichen für zusammen rund 40 Mobile gibt es bei schönem Wetter noch reichlich Platz auf den angrenzenden Wiesen, auch mit Strom. Diese und auch noch ein Teil der Schotterplätze stehen Spontanbesuchern zur Verfügung. Mehr dazu HIER.

Bexbach & Kleinblittersdorf laden ein

Jürgen Müller vom TopPlatz im Saarland-Thermen Resort bringt es auf den Punkt: “Die Reisemobilisten sind völlig verunsichert, viele rufen bei uns an und sagen ab, weil sie denken, dass die Katastrophe auch uns im Saarland erwischt hätte.” Natürlich sind Müller und seine Kollegen in den anderen, nicht vom Unwetter betroffenen Teilen des Südwestens glücklich und dankbar, dass sie verschont geblieben sind. Einerseits. Andererseits haben auch sie einen siebenmonatigen Lockdown hinter sich – und eine Saison von gerade einmal zwei Monaten im Rücken.

Wie das enden könnte, wenn Reisemobilisten nicht spätestens zur Wein- und Wandersaison in den Südwesten zurückkehren, daran mag heute noch keiner der betroffenen TopPlatz-Kollegen denken. “Natürlich verstehe ich gut”, fährt Jürgen Müller fort, das niemand als Katastrophentourist gelten möchte, aber hier bei uns gab es keine Katastrophe.”

Sein Wohnmobilpark Saar ist ganz normal geöffnet. Wer mag, kann einfach vorbeikommen, wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, der kann diesen auch gern online buchen. Einzelheiten zum Stellplatz im Portal von TopPlatz. Auch die benachbarte Saarland-Therme ist seit dem 1. Juli wieder geöffnet. Einziger Unterschied zum Normalbetrieb: Es gibt eine Personenbegrenzung und Gäste sind gehalten vorab einen Termin zu buchen.

Eine ähnliche Rückmeldung kommt aus Bexbach in der Saarpfalz. Maximiliane Amberger von der Touristik der Stadt Bexbach meldet “zunehmend eine gewisse Zurückhaltung der Wohnmobilisten, sodass unser Reisemobilhafen deutlich weniger angefahren wird”. Die Bilder zeigen denn auch den Wohnmobil-Stellplatz im Blumengarten, der mit seinen sattgrünen Wiesenflächen, dem dichten Baumschmuck und den gepflegten Fahrwegen so einladend aussieht wie ehedem – Reisemobilisten sind jederzeit herzlich willkommen.

Saarburg: Alles im grünen Bereich

Die Bilder aus dem Ahrtal lassen wohl niemanden kalt, schon gar nicht, wenn man schon einmal vor Ort gewesen, auf dem Rotweinwanderweg gegangen, die Steillagen bewundert und die vorzüglichen Rotweine der örtlichen Winzer genossen hat. Die Berichte von soeben zurückgekehrten freiwilligen Helfern aus der TopPlatz-Familie bestätigen den Eindruck der fruchtbaren Fernsehbilder – und doch ist das nur die halbe Wahrheit.

Durch die verstärkte Medienberichterstattung setzt sich jetzt aber der Eindruck fest, das gesamte Land Rheinland-Pfalz sei von der Katastrophe betroffen, ebenso das angrenzende Saarland oder gar auch Luxemburg – und daher zeichnet sich jetzt ein möglicher Kollateralschaden ab. Viele Reisemobilisten machen einen Bogen um das gesamte Bundesland, unterscheiden nicht mehr zwischen Ahr, Nahe, Mosel oder der Saar.

Die Frucht ist vielerorts völlig unbegründet, wie ein schneller Rundruf zum Beispiel bei der Winzerfamile Eilenz ergibt, die den Wohnmobil-Stellplatz in Saarburg betreibt, den nur ein Radweg und ein Rasenstreifen von der Saar trennt. “Bei und ist alles in Ordnung”, fasst Rudolf Eilenz die Lage zusammen. “Die Gäste können kommen, alle 100 Parzellen stehen zur Verfügung, es gibt keinerlei Einschränkung.” Auch die Radwege entlang der Saar seien frei befahrbar.

Mehr zum Stellplatz bei TopPlatz im Internet oder aber auf der Website des Reisemobilparks Saarburg. Reservierungen sind möglich ab einer Aufenthaltsdauer von sieben Tagen. Da aber nur 20 Prozent der Standplätze reserviert werden, sind spontane Besuche jederzeit möglich.

Bad Steben: Gratis-Baden im August

Sommer-Special für Stellplatzgäste: Im August hält die Bayerische Staatsbad Bad Steben GmbH wieder ein besonderes „Zuckerl“ für seine „Hausgäste“ bereit. Die Wohnmobilgäste erhalten den ganzen Monat freien Eintritt ins direkt angrenzende Freibad der Therme Bad Steben. Damit wollen die Ver­antwortlichen nicht zuletzt den Blick der Gäste auf den idyllischen Frankenwald und seine sanfte Hügellandschaft richten. Liegt doch das Freibad traumhaft einge­bettet im Tal des Pfarrbachs am Rande des Kurparks des Bayerischen Staatsbads.

Der moderne Wohnmobil-Stellplatz mit seinen 24 Parzellen befindet sich direkt neben dem Frei­bad am Rande des Kurparks. Von hier starten zahlreiche Wander- und Nordic-Walking-Wege sowie ein ausgewiesenes Radwege-Netz. Zur Therme Bad Steben mit Gesundheits- und Wellness-Zentrum sind es nur ein paar Schritte. Jeder einzelne der großzügig angelegten Standplätze verfügt über eine Größe von 60 Quadratmetern, umgeben von viel Grün. Den Gästen steht auf dem Stellplatz kostenloses W-Lan, Sat, Radio und TV zur Verfügung.

Sollte der Stellplatz komplett belegt sein, gibt es zusätzlich einen zweiten Wohnmobilstellplatz am Parkplatz P2. Der von sattem Grün umgebene Stellplatz am P2 verfügt über 16 großflächige Stell­flächen mit separaten Stromanschlüssen und Einsteckmöglichkeiten für TV, Sat und Radio. W

Die erforderliche Anmeldung erfolgt im Service-Center oder an der Thermenkasse. Reservierungen eines Stellplatzes werden unter Telefon 09288 – 9600 gerne vorgenommen.

Stade: Zweit-Stellplatz in der Elbfestung

Wir schaffen Platz: Der zweite Teil dieser kleinen TopPlatz-Serie widmet sich einem der beliebtesten Stellplätze in Norddeutschland, nämlich dem TopPlatz in Stade im Alten Land bei Hamburg. Seine Beliebtheit geht zunächst auf die nahezu ideale Lage zurück: einerseits im Grünen und andererseits nur wenige Gehminuten vom historischen Zentrum der alten Hafen- und Hansestadt entfernt. Und sicher auch an der immer wieder erneuerten Ausstattung bis hin zum Service-Center mit Empfangs-Bereich und Komfort-Sanitäranlagen mit allem drum und dran.

Um sich für eine wachsende Nachfrage zu rüsten, hat sich Frank Tinnemeyer von der Stade Tourismus GmbH rechtzeitig um einen Alternativ-Stellplatz gekümmert, der mehr bietet als der bis dato gern genutzte Parkplatz vor dem Veranstaltungszentrum Stadeum. Entstanden ist dabei ein außergewöhnlicher Stellplatz, der zwar etwas außerhalb von Stade im Ortsteil Bützfleth liegt, dafür aber innerhalb einer alten Elbfestung und nur ein paar Schritte vom Elbstrand entfernt.

Die Festung Grauerort wurde in den Jahren 1869 bis 1879 von den Preußen zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe errichtet, allerdings wurde sie nie zu Kriegshandlungen genutzt. Direkt neben der Festung befindet sich der Abbenflether Strand. Der weiße Sandstrand lädt zum Sonnenbaden und Entspannen, die Umgebung zum Entdecken und Erkunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein. Somit ist ein Besuch dort ein Erlebnis für Mensch oder Hund.

Der Stellplatz befindet sich innerhalb der historischen Anlage, liegt denkbar ruhig im Grünen und kann insgesamt 40 Mobile aufnehmen. Zwei Übernachtungsbereiche stehen zur Verfügung: einmal im Seitenhof mit offenem Zugang zur Festung, einige Standplätze befinden sich aber auch im angrenzenden Innenhof. Individualisten werden sich hier wohl fühlen, denn die Kombination aus historischer Kulisse und Elbstrand ist wirklich einzigartig. Die Bezahlung erfolgt bei Buchung bzw. bargeldlos vor Ort bei der Stellplatzbetreuung. Täglich von 16 Uhr bis 18 Uhr ist das Team der Stade Tourismus GmbH persönlich vor Ort. EC-Karte oder Kreditkarte erforderlich.

Wer mag, kann den Stellplatz auch vorab online buchen. Bitte beachten: Vor Ort gibt es eine Frischwasserversorgung, aber keine Entsorgung. Und: Aufgrund der hohen Bäume ist auf dem Gelände kein Satelliten-Empfang möglich. Mehr Einzelheiten zum Alternativ-Stellplatz bei der Stade Tourismus GmbH, Details zum TopPlatz am Rande der Stader Altstadt im Internetportal der Ausgezeichneten Reisemobil-Stellplätze.

Krauchenwies: Kleine Abkühlung gefällig?

Wenn die Temperaturen im deutschen Südwesten mal wieder an oder über der 30-Grad-Marke liegen, dann ist guter Rat teuer und ein Wohnmobil-Stellplatz mit “eingebauter Abkühlung” noch viel wertvoller. Reisenden mit diesem Wunsch kann geholfen werden, wenn sie ihr Fahrzeug an die Zielfinger Seen lenken. Diese ehemaligen Baggerseen im Landkreis Sigmaringen dienen zum Teil als ausgewiesene Vogelschutzgebiete, zum anderen Teil aber auch als Freizeitgebiet.

Der TopPlatz in Mengen-Rulfingen erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, was nicht weiter verwundern kann, grenzt dieser doch direkt an die Liegewiesen eines bekannt warmen Gewässers mit 900 Meter langem Grünstrand. Sein Schwester-Stellplatz im nahen Krauchenwies dürfte die Individualisten unter den Reisemobilisten vielleicht sogar noch mehr ansprechen.

Die vorhandenen 24 Parzellen fallen deutlich größer als in Mengen aus, man kann auf Wunsch auch die Sanitäranlagen des benachbarten Seencampings dazu mieten. Der Clou aber ist: Der gesamte Badesee steht exclusiv den Gästen von Stellplatz und Campinganlage zur Verfügung. Gedränge, Getobe und Geschubse muss man beim Baden oder Schwimmen hier also nicht fürchten. Und: Werner Schäffer und sein Team vom Seencamping Krauchenwies haben Wort gehalten: Die angekündigte Erweiterungsfläche für Reisemobile ist fertig. Mit ihr steigt die Kapazität des Stellplatzes um etwa zehn Standplätze an.

Die Einrichtungen des Seencampings stehen den Stellplatzgästen ohnehin jetzt gegen eine Gebühr offen: Sanitäreinrichtungen, Waschmaschinen und Trockner, Spül- und Kühlgelegenheiten. Restaurant. Mehr zum Stellplatz bei TopPlatz im Internet oder aber auf der Website des Seencampings.

Bliesdorf/Ostsee: Atmender Stellplatz aktiv

Ehre, wem Ehre gebührt: Schleswig-Holstein gehört zu den wenigen Regionen in Deutschland, in denen der Tourismus auch in der zweiten Corona-Saison halbwegs “normal” verläuft: Die frühe Öffnung der Stellplätze und Campingplätze schon im zeitigen Frühjahr, das einladende, zumeist gute Reise-Wetter und das Unvermögen anderer Landesregierungen haben für gut gefüllte Stellplätze im Land zwischen den Meeren gesorgt – so weit, so gut.

Das muss natürlich die üblichen Verdächtigen auf den Plan rufen, für die immer “alles voll” ist. TopPlatz baut hier vor und stellt in lockerer Reihenfolge Stellplätze vor, die für genau diese Fälle Extra-Platz geschaffen haben. Bliesdorf an der Ostsee macht den Anfang.

Hinrich Behrens, in der Stellplatz-Szene gut bekannt für den beliebten TopPlatz in Pelzerhaken in der Lübecker Bucht, wollte im nahen Bliesdorf auf einem attraktiv direkt am Hochufer gelegenen Grundstück neben seinem Campingland Ostsee einen neuen Wohnmobil-Stellplatz für 50 Fahrzeuge bauen, doch leider kommt das TopPlatz-Projekt nicht so schnell voran wie man es sich wünschen würde. Also macht Behrens aus der Not eine Tugend und verwandelt den Bauplatz mit dem Segen der Behörden in einen “atmenden Stellplatz”: Wenn er gebraucht wird, ist er da!

Das Grundstück wurde begradigt, präsentiert sich inzwischen einladend grün und kann nun an die 50 Reisemobile aufnehmen. Der Trick dabei: Alle Einrichtungen des benachbarten Campinglands Ostsee stehen den Gästen des improvisierten Stellplatzes zur Verfügung: Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Waschhäuser mit Toiletten und Duschen, Restaurant, Café, Bistro, Teststation, Spiel- und Bolzplatz – alles frei zugänglich. Das gilt erst recht für den fünf Kilometer langen Sandstrand in Südlage. Einen Wunsch allerdings kann Behrens den Gästen so schnell nicht erfüllen: einen Stromanschluss.

Wer darauf verzichten kann und dafür gern in absoluter Ostseenähe steht, ist herzlich willkommen. Die Stellplatzgebühr beträgt neun Euro pro Nacht und Mobil, pro erwachsener Person kommen acht Euro pro Nacht dazu. Eine Kurtaxe wird nicht erhoben. Die Möglichkeit zur Reservierung besteht nicht, dafür gibt es eine Rezeption, die gerne auch telefonisch Auskunft über den neuen Stellplatz gibt: +49 (0)4562 6056.

Minheim & Bremm: Glück im Unglück

Vom Hochwasser verschont geblieben sind die beiden TopPlätze an der Mosel: Manfred Heros Reisemobilpark Minheim profitierte einmal mehr von der Nähe zur Schleusenanlage in Wintrich – das Gelände ist komplett hochwasserfrei geblieben und ist uneingeschränkt benutzbar, wovon einige Reisemobilisten auch schon Gebrauch machen, allerdings deutlich weniger als sonst zu dieser Jahreszeit üblich. Weitere Einzelheiten zum Wohnmobil-Stellplatz in Minheim im Web.

Weniger Glück hatte Manfred Hero auf seinem anderen Wohnmobil-Stellplatz im nahen Klüsserath – der stand wie so viele andere Mosel-Stellplätze unter Wasser. Die Aufräumarbeiten gehen gut voran, Manfred Hero konnte bereits die Stromversorgung wieder installieren. Jetzt soll noch der Untergrund durchtrocknen, dann kann Hero den Stellplatz in Klüsserath am Freitag, 30. Juli, gegen Mittag wieder öffnen.

Gute Nachrichten kommen auch vom TopPlatz auf dem Weingut Oster-Franzen in Bremm an der Mosel. Das Anwesen liegt ohnehin in Panoramalage hoch über dem Fluss und hat das Unwetter daher ebenfalls völlig unbeschadet überstanden. Alle Parzellen stehen zur Verfügung, ebenso alle anderen Einrichtungen wie die Komfort-Sanitäranlagen. Auch die Radwege in der Region Cochem-Zeil sind gereinigt. Martin Oster wörtlich: “Das Einzige, was zurzeit noch an das Hochwasser erinnert, ist hie rund da etwas Treibgut an den Moselböschungen.”

Für die Anfahrt empfiehlt die Familie Oster-Franzen die Autobahn A 48 bis zur Anfahrt Ulmen zu benutzen und dann über Beuren nach Bremm zu fahren. Weitere Einzelheiten zum TopPlatz in Bremm im Internetportal von TopPlatz.