Lübz

Eine Pension auch für Mobile

Steffen Mausolf macht es möglich: Reisemobilisten, die noch nicht wissen, wo sie ihr fahrbares Zuhause in diesem Winter unterstellen können, macht der Betreiber des TopPlatzes in der mecklenburgischen Bier-Hochburg Lübz ein gutes Angebot. Zu seinem Unternehmen gehört nämlich auch die kuschelige “Boots-Pension” im Hafen “Am Speicher” – mit einer großen Halle und einem ebenso großen Aussenlager.

Konkret heißt das: Reisemobilisten können wählen zwischen einem Winterlager in der beheizten und bestromten Halle oder auf dem geschotterten, nicht überdachten Aussenlager. Der Hallen-Stellplatz kostet 2,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. Die Miete ergibt sich aus der Multiplikation der Länge und Breite des Fahrzeugs. Zusätzlich werden 0,5 Meter Sicherheitsabstand zu allen Seiten addiert.

Für ein etwa acht Meter langes Mobil werden also gut 70 Euro pro Monat fällig. Der Aussen-Stellplatz ist mit 1,50 Euro pro Quadratmeter und Monat naturgemäß etwas günstiger. Ein konkretes Angebot erstellt Steffen Mausolf, sobald ihm die Angaben für Länge und Breite des Mobils vorliegen.

Das Städtchen Lübz liegt etwa auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg und ist über die A 24 gut zu erreichen. Die Fahrtzeit beträgt von Hamburg aus zwei Stunden, von Berlin aus sind ein paar Minuten länger.

Stellplatz im “Hafen am Speicher”
Am Hafen 2a
19386 Lübz
T: 01 72 / 30 339 55
E: steffen-mausolf@web.de
www.lübzer-bootspension.de

De Westereen

Camperpark Kuikhorne

Neben dem Waschhaus, am Kanal oder am Hafen: freie Auswahl bei der Stellplatzsuche.

Mit dem Camperpark Kuikhorne finden Reisemobilisten ab sofort eine neue Etappenstation zwischen Ostfriesland und dem beliebten TopPlatz in Leeuwarden, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Friesland. Der Stellplatz ist Teil Yachthafens ‘t Eibertsnêst und bietet Platz für insgesamt 50 Mobile, fein säuberlich verteilt auf drei Flächen: auf einer Wiese gleich neben dem Waschhaus, am Hafen oder direkt am Kanal de Zwemmer, der Verbindung zwischen der Lauwerszee und dem Burgumer Mar.

Eins haben alle drei Flächen miteinander gemeinsam: Das Wasser ist überall nur wenige Meter entfernt. Und: Dank eines Ferienappartements für zwei Personen können Gäste mit und ohne Mobil gemeinsam die Region erkunden.

Der Reisemobilhafen liegt genau zwischen den wichtigsten Orten im Nordosten Frieslands: Eernewoude, Dokkum, Kollum und Burgum. Diese Orte sind vom Camperpark aus gut per Fahrrad zu erreichen. Dokkum ist wohl der bekannteste Ort – hier wurde Bonifatius, der “Apostel der Deutschen”, auf einer Missionsreise im Jahre des Herrn 754 gemeinsam mit 50 Begleitern erschlagen. Heute zeigt sich das Städtchen entschieden friedlicher, lockt mit einem wunderschönen Zentrum, einem attraktiven Markt (Mi) und natürlich der Bonifatuskapelle.

Eine Vielzahl von Routenempfehlungen mit genau genannten Knotenpunkten liegen vor Ort aus. Mehr Tipps für Entdeckungen der Umgebung bei Hans und Jittie Mozes, den beiden Gastgebern des neuen TopPlatzes.

Camperpark Kuikhorne
Kukhernsterwei 31
NL-9271 HD De Westereen

Tel: +31 (0) 5 11/47 27 75
Mail: info@jachthavenkuikhorne.nl
www.camperparkkuikhorne.nl


Mitwitz

Geselligkeit und Gemütlichkeit zeichnen ihn aus: den Frankenpark “Auszeit”

Der Reise-Herbst macht jetzt eine kurze Pause, bevor ein hoffentlich goldener Oktober ins Hause steht: Das ist genau der richtige Zeitpunkt, Atem zu holen und die neuen Reise-Ideen zu sichten, die TopPlatz kürzlich auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf vorgestellt hat: Darunter sind mit den TopPlätzen in Mitwitz in Oberfranken, in De Westereen in in der niederländischen Provinz Friesland und in Santa Cristina in Andalusien gleich drei Neuzugänge im Netzwerk der Ausgezeichneten Reisemobil-Stellplätze.

Der Name des Neuzugangs vor den Toren von Kronach ist Programm. Frankenpark “Auszeit” nennen Daniela und Thomas Ströhlein ihren liebevoll begrünten Stellplatz in Mitwitz – und setzen dabei vor allem auf Geselligkeit und Gemütlichkeit: In Bistro und Terrassencafé mit schönem Blick auf die 29 Parzellen des Stellplatzes trifft man sich. natürlich mit dem gehörigen Abstand, um sich auszutauschen über die Ausflugsziele in diesem Teil von Oberfranken. Mehr zum Stellplatz HIER.

Da wäre erst einmal das wunderbare Wasserschloss aus der Zeit der Renaissance in Mitwitz selbst. Und, natürlich, das “Grüne Band”. Dieser heute 50 bis 200 Meter breite Geländestreifen durchzieht Deutschland auf einer Länge von fast 1400 Kilometern – ein Paradies für Wanderer und für Radler von der Ostsee bis ins Bayerisch-sächsische Vogtland mit einer allerdings weniger paradiesischen Geschichte: Das Grüne Band markiert den Bereich zwischen dem Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen und der ehemaligen Staatsgrenze zwischen DDR und BRD – den ehemaligen Todesstreifen also.

Weil die Fläche zwischen dem Streckmetallzaun und der eigentlichen Grenzlinie nicht genutzt und nur sporadisch von Büschen befreit wurde, konnte sich die Natur hier frei entfalten. Der Grenzstreifen entwickelte sich zu einem abwechslungsreichen Mosaik aus offenen, halboffenen und verbuschten Lebensräumen – und damit zu wertvollen Rückzugsgebieten für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Was kaum einer weiß: Ausgedacht wurde das Konzept des Grünen Bandes – richtig: in Mitwitz. Die Gemeinde gilt als Geburtsort des Grünen Bandes, hier ist nach der Wiedervereinigung die Idee eines Biotopverbundes entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entstanden. Mehr zum Grünen Band HIER.

Gourmet-Wochenenden in den Ardennen

Panoramablick in die Ardennen – Camperhafen in Heiderscheid

Ostern geht es los: Das Team der L’ Auberge Fuussekaul, dem urigen Restaurant von Camping und Camperhafen bei Heiderscheid in den Luxemburger Ardennen, verwöhnt seine Gäste vom 3. bis zum 6. April mit einem dreigängigen Oster-Menü, bestehend aus frischem Spargel als Vorspeise, Lamm im Hauptgang und einem Schokoladen-Dessert. Wer es lieber etwas bodenständiger hat: Gleichzeitig gibt es auch ein “Plateau Américain” mit hausgemachten Angus-Burgern, frischen Pommes und Popcorn.

In den Wochen danach geht es im gleichen, leckeren Takt weiter: An allen Wochenenden bis Ende Juni gibt es ein spezielles Wochenend-Menüs – ebenfalls zum Mitnehmen in das eigene Reisemobil. Das beginnt mit einem Ferkel à la Portuguaise (9.–11. April), geht weiter über diverse gefüllte Gemüse (16.–18. April) und mediterrane Tapas (23.–25. April) bis hin zum Kabeljau-Wochenende (30. April bis 2. Mai).

Dazu schmeckt ein Bier aus der Hausbrauerei. Der TopPlatz ist nur wenige Schritte vom Restaurant entfernt, liegt ebenfalls auf dem Fuchsberg bei Heiderscheid. Mehr dazu hier: Camping Fuussekaul. Bitte bei Fahrten nach Luxemburg die einschlägigen Reisebestimmungen beachten.

Ruhige Tage am See

Noch laufen die Arbeiten an der Stellplatzerweiterung auf Hochtouren, doch am 18. Dezember 2020 ist es soweit: Roland van Pelt öffnet den TopPlatz in Eersel bei Eindhoven, um Reisemobilisten Gelegenheit zu geben, den Jahreswechsel am Landgut Duynenwater zu verbringen, weniger als zwei Stunden vom Ruhrgebiet entfernt.

Mit rund 100 Parzellen, viele davon direkt am Sandstrand, einige etwas zurückgezogenen in leicht erhöhter Lage, war der Stellplatz in seine erste Saison gegangen – die Resonanz der Gäste aus den Niederlanden und Deutschland war so groß, dass van Pelt das Gelände rund um den See ausgebaut und gut 200 Parzellen für die Saison 2021 geschaffen hat.

Zum Jahreswechsel 2020/2021 gelten einige spezielle Regeln. Die beiden Sanitärhäuser bleiben zu, alle anderen Versorgungseinrichtungen wie Strom, Frischwasser, CamperClean stehen aber natürlich zur Verfügung. Das platzeigene Restaurant “Strandhuys Zuiver” bietet zum Jahreswechsel einen To-Go-Service an.

Der Stellplatz soll mindestens bis zum 3. Januar 2021 geöffnet bleiben, danach beginnt der Feinschliff zum Beispiel am neuen Sanitärgebäude. Die Stellplatzgebühr beträgt pauschal 20 Euro, fünf Euro davon für die Strompauschale. Wer telefonisch reservieren möchte, wählt ausnahmsweise nur den unten genannten Anschluss

Landgoed Duynenwater
T: + 31 6 21 34 02 64
www.duynenwater.nl

Bad Pyrmont

Reisemobilhafen in den Emmerauen

Ehre, wem Ehre gebührt: Das Inklusivprogramm 2021, das die Bad Pyrmont Tourismus GmbH auch in dieser Saison wieder auf die Beine stellt, ist wirklich außergewöhnlich. Zahlreiche Leistungen, die sonst extra zu bezahlen wären, sind bereits in der Stellplatzgebühr bzw. der Kurkarte enthalten. Neu ist in diesem Jahr: Stellplätzgäste können, natürlich je nach Verfügbarkeit, einen halben Tag lang mit einem E-Smart die Umgebung des Staatsbades in Niedersachsen erkunden.

Lobenswert: Die Klassiker der vergangenen Jahre bleiben erhalten: Gäste des TopPlatzes genießen unter anderem täglich den Gratis-Eintritt in die Hufelandtherme inklusive Saunalandschaft (1,5 Stunden) und einmal täglich den Gratis-Eintritt in das Erlebnisbad „Pyrmonter Welle“ neben dem Stellplatz, dazu den kostenlosen Eintritt in den Kurpark samt Palmengarten (Mai bis Oktober) oder zu Kurkonzerten, dazu die freie Fahrt mit dem Naturparkbus zu 14 Zielen in den Teutoburger Wald (Sa,So von Ostern bis 1. November) und, je nach Verfügbarkeit, zwei Stunden mit dem E-Bike.

Ebenfalls inklusive: Ein täglich wechselndes, hochwertiges Gesundheitsprogramm mit täglich bis zu vier verschiedenen Gesundheits- und Aktivkursen von Rücken-Fit bis Yoga, alles ohne eigene Zuzahlung.

Bitte beachten: Ob alle diese Extras angeboten werden können, das hängt zurzeit natürlich von den aktuellen Corona-Einschränkungen ab – bitte vor der Anreise erkundigen.