
Wenn im späten Sommer die Heide im Großen Uchter Moor bei Warmsen aufblüht, dann beginnt im Moorcamp von Ulrich Nobbe die fünfte Jahreszeit. Eine Hoch-Zeit für Naturliebhaber, Fotografen und Menschen, die einfach nur entschleunigen wollen.
Wenn der Spätsommer seine violette Krone aufsetzt und die Heide in voller Blüte steht, dann bereitet das Moorcamp in Warmsen die Bühne für ein Schauspiel der besonderen Art. Natur in ihrer reinsten, schönsten und duftendsten Form. Eingebettet in die Landschaft des rund 3000 Hektar großen Moorgebietes zwischen Steinhuder Meer und Dümmer See, lockt der TopPlatz nicht nur Naturfreunde, sondern auch Abenteurer, Familien und Kreative an – auf der Suche nach einem authentischen, entschleunigenden Erlebnis in einer einzigartigen Naturlandschaft.
Diese herb-schöne Landschaft zu erkunden fällt vom Moorcamp aus denkbar leicht. Ein Beobachtungsturm ist nur 80 Meter entfernt. Eine Moorbahn durchstreift das Moor in der Saison regelmäßig. Und dann sind da ja auch noch die Tipps und Ratschläge des Stellplatzteams um Ulrich Nobbe und Ulrike Siemann für individuelle Moortouren.
In der Hochsaison der Heideblüte, meist von Ende Juli bis Ende August, zeigt sich die Umgebung von ihrer spektakulärsten Seite. Die Glockenheide leuchtet in sattem Purpur, Bienen summen wie improvisierterende Jazz-Virtuosen, und das Licht tanzt golden über dem geheimnisvoll schimmernden Moorwasser.
Dazu passt der ungewöhnliche Ausgangspunkt. Das Moorcamp ist kein klassischer Stellplatz, ein normaler Campingplatz aber erst recht nicht. Die parkähnliche, etwas verwunschen wirkende Anlage im Warmser Birkenbusch zeigt sich wild, unprätentiös und liebevoll gestaltet. Kein Zweifel. Das ist ein TopPlatz der ungewöhnlichen Sorte, aber gerade deshalb perfekt für Individualisten.
Wer hier übernachtet wird morgens vom Nebel über der Moorfläche begrüßt, der sich langsam lichtet und den Blick auf ein Schauspiel freigibt, das jeden Tag neu geschrieben wird. Und abends? Da wird es schnell ruhiger zwischen den mobilhohen Rhodo-Wänden. Man ist ja etwas außerhalb, unter sich und kann den wiederkehrenden Spätsommer ganz für sich genießen.
Falls es abends etwas kühler werden sollte, auch kein Problem. Schließlich gibt es da ja noch die gute Stube des Moorcamps mit ihrem einladenden Holzofen und einer schönen Tasse Tee. Wer dabei beschließen sollte, dem Thema Moor auf den Grund zu gehen: Das Europäische Fachzentrum Moorwelten im nahen Wagfenfeld weiß alles über Moor, Klima und Kraniche in Europa – ein modernes Erlebniszentrum mit wissenschaftlichem Hintergrund.
