Bad Königshofen

Medizinisch notwendige Badekuren sind in Bad Königshofen wieder möglich – auch und gerade für die Gäste des TopPlatzes an der FrankenTherme.

Probleme mit der Bandscheibe? Im Rücken? Oder mit dem ewigen Rheuma? Da hilft nur eins: ab zur Kur. Drei Wochen mal wieder richtig behandeln lassen, nach Abstimmung mit dem Badearzt natürlich und durch heilkundige Hände oder mit den richtigen Heilmitteln sowieso.

Was wie eine Erinnerung an bessere Zeiten klingt, ist auch in Corona-Tagen möglich: eine klassische ambulante Badekur. Für Werner Angermüller, den Geschäftsführer der KurBetriebs GmbH im fränkischen Bad Königshofen und Erfinder diverser Gesundheitsangebote für Reisemobilisten, ist eine Kur auch in diesen Zeiten nicht außergewöhnlich: “Kuren sind nicht inzidenzabhängig” betont er – und fügt hinzu: “Wir reihen uns mit den Angeboten unserer Therapieabteilung nur ein in andere Kur- und Rehaformen, die seit Monaten durchgeführt werden und ergänzen diese mit einem anderen Beherbergungsangebot – unserem Stellplatz.”

Dieser liegt seit Monaten verwaist und menschenleer, denn touristische Übernachtungen und Wellness-Reisen sind natürlich auch in dem kleinen Heilbad im Bäderland Bayerische Rhön bis auf weiteres nicht gestattet. Kurgäste mit Reisemobil wären hingegen willkommen.

Für drei Arten von Gesundheitsproblemen eignen sich die Heilangebote in Bad Königshofen besonders: Für Beschwerden im Bewegungsapparat, allen voran bei Rücken- und Bandscheibenproblemen; dann bei chronischen rheumatischen Beschwerden, für deren Linderung Moor-Behandlungen sowie Anwendungen aus der klassischen Bewegungstherapie eingesetzt werden. Drittens auch bei Stoffwechselproblemen in Magen, Darm, Galle oder Leber, denen die Kurärzte mit den örtlichen Heilquellen zu Leibe rücken wollen.

Je nach Krankenkasse dauert der Weg zur Kur vom Besuch des Hausarztes bis zur Genehmigung durch die Krankenkasse drei bis vier Wochen – wer also jetzt die notwendigen Schritte einleitet, der könnte frühestens Mitte Mai nach Franken fahren. Was viele auch nicht wissen: Eine einmal genehmigte Kur “verfällt”, wenn sie nicht innerhalb von zwölf Monaten angetreten wird.

“Natürlich ist das eine Kur unter Pandemie-Bedingungen”, weiss auch Werner Angermüller. “Wir haben selbstverständlich einen detaillierten Hygiene- und Pandemieplan für unser Team und unsere Gäste.” So gibt es anders als früher in der Woche zwei fest definierte Anreisetage (Sonntag und Mittwoch), und Neuankömmlinge müssen einen aktuellen und natürlich negativen pcr-Test bei der Ankunft vorlegen.

Sicherheit und Gesundheit gehen auch während der Kur vor. Angermüller: “Natürlich testen wir unsere Gäste zu Kurbeginn und dann zwei bis drei Mal pro Woche während des Kur-Aufenthaltes.” FFP-2-Maske und Mindestabstand wie Zuhause sind natürlich Pflicht, die regelmäßige Desinfektion wird peinlich genau durchgeführt.

Therme und Heilwassersee, Saunalandschaft und Wellnessabteilung der FrankenTherme sind und bleiben wohl auch bis auf weiteres geschlossen. Ein Verkauf von Lebensmitteln findet nicht statt, allerdings gibt es im Ort eine ganze Reihe von Restaurants, die “To-Go-Angebote” praktizieren.

“Wer mit diesen Regelungen leben kann, der geniesst gute und zugleich sichere Voraussetzungen für seine Kur: Unsere Therapieabteilung ist nagelneu, die Therapeuten freuen sich nach der langen Pause auf ihre Patienten, und zwischen den Anwendungen ist immer noch viel Raum fürs Radfahren oder Wandern im Naturpark Hassberge.

Weitere Auskünfte zu einer einer ambulanten, wohnortfernen Badekur in Bad Königshofen gibt es bei der Kur-Betriebs-GmbH Bad Königshofen unter Telefon 0 9761/91 20-0, per Mail an info@frankentherme.de oder im Internet.