Saarburg: Alles im grünen Bereich

Die Bilder aus dem Ahrtal lassen wohl niemanden kalt, schon gar nicht, wenn man schon einmal vor Ort gewesen, auf dem Rotweinwanderweg gegangen, die Steillagen bewundert und die vorzüglichen Rotweine der örtlichen Winzer genossen hat. Die Berichte von soeben zurückgekehrten freiwilligen Helfern aus der TopPlatz-Familie bestätigen den Eindruck der fruchtbaren Fernsehbilder – und doch ist das nur die halbe Wahrheit.

Durch die verstärkte Medienberichterstattung setzt sich jetzt aber der Eindruck fest, das gesamte Land Rheinland-Pfalz sei von der Katastrophe betroffen, ebenso das angrenzende Saarland oder gar auch Luxemburg – und daher zeichnet sich jetzt ein möglicher Kollateralschaden ab. Viele Reisemobilisten machen einen Bogen um das gesamte Bundesland, unterscheiden nicht mehr zwischen Ahr, Nahe, Mosel oder der Saar.

Die Frucht ist vielerorts völlig unbegründet, wie ein schneller Rundruf zum Beispiel bei der Winzerfamile Eilenz ergibt, die den Wohnmobil-Stellplatz in Saarburg betreibt, den nur ein Radweg und ein Rasenstreifen von der Saar trennt. “Bei und ist alles in Ordnung”, fasst Rudolf Eilenz die Lage zusammen. “Die Gäste können kommen, alle 100 Parzellen stehen zur Verfügung, es gibt keinerlei Einschränkung.” Auch die Radwege entlang der Saar seien frei befahrbar.

Mehr zum Stellplatz bei TopPlatz im Internet oder aber auf der Website des Reisemobilparks Saarburg. Reservierungen sind möglich ab einer Aufenthaltsdauer von sieben Tagen. Da aber nur 20 Prozent der Standplätze reserviert werden, sind spontane Besuche jederzeit möglich.