Rømø

Zur Heide-Blüte an die Nordsee

Mit dem Fahrrad durch blühende Heide – auf Rømø ein leichtes Vergnügen

Die Schulferien in Dänemark, sie sind vorüber. Das Gros der einheimischen Gäste ist am zweiten August-Wochenende wieder mit Sack und Pack von den Küsten und Inseln nach Hause gefahren, der Alltag hat sie wieder. Wer jetzt aber, ab Mitte August oder etwas später im September, den Süden von Jütland ansteuert, der genießt einerseits die deutlich leereren Strände auf der Nordsee-Insel Rømø, andererseits auch den Reiz der sich langsam wandelnden Natur.

Mit dem Fahrrad lässt sie sich das Hinterland der flachen Insel wunderbar erkunden. Das Heidekraut blüht in einem wunderschönen violetten Teppich, an den etwas feuchteren Stellen auch die Glockenheide. Jetzt ist die Hochsaison für das Sammeln von Beeren. Schwarze Krähenbeeren, Preiselbeeren und Rauschbeeren sind reif, und man darf sie für den eigenen Verzehr pflücken.

Von Ende August bis Mitte Oktober kann man vom Rømø-Damm aus Dänemarks spannendstes Naturphänomen erleben: die “Schwarze Sonne”. Mehrere hunderttausend Stare führen in riesigen Schwärmen ein wahres Flugballett auf und verdunkeln dabei die untergehende Sonne.

Bitte daran denken: Die dänische Regierung hat den Mindestaufenthalt für Reisende aus Deutschland auf sechs Nächte festgelegt, die aber nicht an einem einzigen Ort verbracht werden müssen. Buchungsbelege bitte mitnehmen, es gibt Kontrollen an der dänischen Grenze.

Details zum Stellplatz Rømø bei TopPlatz, Buchungsanfragen auch in deutscher Sprache an: oasen-roemoe@bbsyd.dk. Die Buchungsbestätigung kommt dann ebenfalls per Mail. Zum Beobachten der Schwarzen Sonne empfiehlt sich auch der TopPlatz in Høyer auf dem Festland. Hier geht es zu der auch deutschsprachigen Website des Stellplatzes die Abkürzung zum Buchungssystem findet man hier.