Freitesten bei der Rückkehr

Seit dem 13. Mai gilt für die Rückreise von Reisenden aus einem ausländischen Urlaubsland nach Deutschland eine neue und bundeseinheitliche Corona-Einreiseverordnung, die vorerst bis zum 30. Juni 2021 gilt und das Reisen innerhalb Europas deutlich erleichtern soll – die generelle Quarantänepflicht wird damit nämlich aufgehoben.

Für genesene oder vollständig geimpfte Personen ist es am einfachsten: Für diese fällt bei der Einreise aus risikofreien Gebieten, Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten die Quarantäne- und Testpflicht weg. Bei der Einreise nach Deutschland aus Virusvariantengebieten bleibt aber die 14-tägige Quarantänepflicht bestehen.

Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, können sich nach der neuen Einreiseverordnung der Bundesregierung freitesten, wenn sie aus einem Risikogebiet kommen. Dafür reicht ein Antigentest, den sie kurz vor der Rückreise in ihrem Urlaubsort gemacht haben und der nicht älter als 48 Stunden ist oder ein PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Damit entfällt die bisher übliche Quarantäne von zehn Tagen nach Einreise. Der Nachweis soll auch in der digitalen Einreiseanmeldung möglich sein. Eine Liste der Risikogebiete führt das Robert-Koch-Institut.