Live aus Aschbach: “All4Camp” – die Zweite

Die zweite Live-Show des neuen Camperkanals All4Camp steht am Himmelfahrtstreffen von Concorde in Aschbach an.

Ankündigung 2. All4Camp-Live-Event aus Aschbach am 28. Mai 2022, 16.00 Uhr

All4Camp – Der Camperkanal für mobile Leute geht in die zweite Runde. Diese Mal vom Concorde-Himmelfahrtstreffen in Aschbach. Das Thema der nächsten Live-Show könnte kontroverser nicht sein. Unter dem Titel “Die Reisemobilwelt zwischen Boom und Desaster” diskutieren wir mit Herstellern, Branchenkennern, Experten wie der Handelsverband DCHV, der Reisemobil-Union, einem Fachanwalt und natürlich Euch, den Reisemobilisten, oder denen, die es künftig sein werden.

Egal, ob live vor Ort oder im Netz: Diskutiert mit uns live über massive Preisanpassungen und Nachzahlungsforderungen von Herstellern und Händlern, Probleme bei den Auslieferungen und der Lieferkette oder die Stellplatzsituation in Deutschland. Nach dem großen Erfolg des ersten Live-Events vom Reisemobilhafen Twistesee in Bad Arolsen freuen wir uns darauf, Euch wieder Live bei YouTube oder in Aschbach begrüssen zu dürfen.

Einen ersten Vorgeschmack gibt der Trailer von Uwe Dietz.

Und hier der Link zur Sendung.

Im Norden ganz vorne

Am Montag, den 17. Mai, öffnet sich Schleswig-Holstein landesweit wieder für den Tourismus – und für Gäste aus allen Bundesländern. Das hat die Landesregierung in Kiel vor dem Hintergrund der guten Erfahrungen in den vier Modellregionen (Schlei, Nordfriesland, innere Lübecker Bucht, Büsum) und der gesunkenen Inzidenzwerte für das gesamte Land zwischen den Meeren beschlossen.

Die vier Modellregionen, so fasste es Wirtschafts- und Tourismusminister Bernd Buchholz zusammen, hätten sehr gute “Vorarbeit” und eine “Blaupause” für ganz Schleswig-Holstein geliefert. Die vier Modellprojekte laufen aus, ab dem 17. Mai gelten wieder einheitliche Regeln für den Tourismus. Stellplätze, Campinganlagen oder Hotels dürfen unter Auflagen wieder öffnen:

Nicht geimpfte Gäste müssen bei der Anreise den Stellplatzbetreibern negative Corona-Tests vorlegen. Dieser Test sollte schon vor Reiseantritt erfolgt sein. Antigen-Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden alt sein, pcr-Tests maximal 48 Stunden. Kinder unter sechs Jahren benötigen keinen Test. Während des Aufenthaltes müssen Gäste alle 72 Stunden ihrem Gastgeber weitere negative Tests vorlegen.

Vollständig geimpfte mit zwei Impfungen und mindestens 14 Tage Abstand zur zweiten Impfung sowie Genesene müssen keinen negativen Test vorlegen. Hier reicht der Impfnachweis durch Vorlage eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung bzw. der Genesenennachweis.

Auf Stellplätzen und Campingplätzen dürfen sanitäre Anlagen wieder geöffnet werden, allerdings ohne Saunen oder Whirlpools. Nach wie vor gilt, dass die Stellplatzbetreiber die Kontaktdaten ihrer Gäste erheben müssen, zum Beisiel durch die in Schleswig-Holstein weit verbreitete Luca-App. Natürlich gelten auch hier weiterhin die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht.

Bitte nicht vergessen: Auch diese Lockerungen beruhen auf einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100. Sollte die Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander wieder über 100 liegen, dann würde auch im ganz hohen Norden wieder die Bundesnotbremse.

Utersum auf Föhr

Die Insel Föhr ist auch mit von der Partie: Jan und Jenny Sörensen vom TopPlatz in Utersum auf Föhr haben ähnlich wie die Kollegen vom Festland hunderte von Mails mit Buchungsanfragen bekommen, seitdem bekannt geworden ist, dass sich auch die grüne Nordseeinsel Föhr am Modellprojekt des Kreises Nordfriesland beteiligen darf.

Der Stellplatz mit seinen 62 Parzellen war für die ersten Tage nach Start des Modellprojektes am 1. Mai schon ausgebucht, und diese hohe Nachfrage dürfte den gesamten Mai anhalten – wenn die Behörden das Modellprojekt nicht vorzeitig beenden.

Natürlich gelten auch auf der Insel Föhr sowie auf dem TopPlatz die Regeln und Auflagen des Modellprojektes, allen voran eine Anreise nur mit fester Reservierungszusage, einem maximal 48 Stunden alten pcr-Test und den genannten Papieren. Eine Aufstellung der wichtigsten, meist vor der Anreise zu erledigen Ausgaben steht HIER.

Darüber hinaus sollten sich anreisende Gäste rechtzeitig um die Buchung der Fährpassage von Dagebüll nach Wyk auf Föhr kümmern. 

Perspektiven für den Neustart

Am Mittwoch, 10. Februar, wird es ernst: Bund und Länder wollen an diesem Tag über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Bei der Konferenz mit Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten soll es darum gehen, ob der Lockdown über den 14. Februar hinaus verlängert wird – oder Lockerungen in Kraft treten.

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat hierzu ein Strategiepapier „Sicheres Reisen im Deutschlandtourismus“ mit Perspektiven für einen Neustart vorgelegt und die Bund-Länder-Arbeitsgruppe aufgefordert, es in die bundesweite Öffnungsstrategie einzubeziehen. DTV-Präsident Reinhard Meyer: „Seit drei Monaten befinden sich die Akteure im Deutschlandtourismus im kompletten Lockdown. Trotz versprochener umfassender Hilfsmaßnahmen ist der Tourismus als Wirtschaftsmotor Deutschlands in Gefahr.

Die drei Millionen Beschäftigten im Deutschlandtourismus brauchen jetzt Perspektiven und auch Zuversicht. Der DTV unterstützt das Ziel, die Infektionszahlen wieder dauerhaft bundesweit unter eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken, um Öffnungsperspektiven für den Tourismus zu ermöglichen.

Wir verbinden dies mit der Forderung, dass die zugesagten umfangreichen Hilfen schnell bei allen Betroffenen ankommen. Die zögerliche Umsetzungsgeschwindigkeit der Hilfsmaßnahmen ist für die Branche katastrophal. Viele Betriebe und touristischen Akteure sind akut in ihrer Existenz bedroht.“

Die Öffnungsstrategie des DTV basiert auf einer dreistufigen Ampel, die konkrete Maßnahmen für sicheres Reisen entlang der touristischen Reisekette unterhalb einer bundesweiten 7-Tagesinzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beschreibt. 

  • – In der Stufe Grün bei einer Inzidenz bis maximal 35 ist Tourismus in allen Bereichen unter Beachtung der strengen Regeln möglich. 
  • – In der Stufe Gelb oberhalb einer Inzidenz von 35 sind spezifische Auflagen verpflichtend vorgesehen. 
  • – In der Stufe Rot über 50 müssen Zielgebiete ihre touristischen Angebote schließen.

„Ein weiteres Hin und Her von Öffnung und Schließung – einen Jojo-Effekt sozusagen – verkraftet die Branche nicht. Bei der Öffnung sind alle touristischen Betriebe und Angebote einzubeziehen. An oberster Stelle steht die Gesundheit. Die Anstrengungen der Branche für sicheres Reisen sind bereits mustergültig. Entlang der gesamten Reisekette wurden Innovationen und Investitionen in Schutz- und Hygienemaßnahmen getätigt und umgesetzt.

Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Strategie eine realistische Grundlage für einen bundesweit geordneten und koordinierten Neustart des Deutschlandtourismus bietet. Bund und Länder sind nun gefordert, ihrer Verantwortung für einen ganzen Wirtschaftszweig nachzukommen und im Dialog mit der Branche für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie des Deutschlandtourismus zu sorgen“, so Reinhard Meyer in dem genannten Strategiepapier.

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